Veranstaltung: Woher kamen all die Nazis? Erkundungen in den Milieus der 20er und 30er Jahre

Ein Gespräch zwischen dem Autor Volker Kutscher und dem Historiker Dr. Werner Jung

Wann: Mittwoch, 27. Juni 2018, 19:30 Uhr
Wo: Forum der Volksbank Oberberg, Bahnhofstr. 3, Wiehl

Die Oberbergische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. lädt ein:
„In einem Dialog werden der inzwischen bundesweit bekannte, erfolgreiche und von der Kritik hoch angesehene Romanschriftsteller Volker Kutscher und der besonders auf diesem Felde ausgewiesene Historiker Dr. Werner Jung Einsichten zu gewinnen und zu vermitteln versuchen. Also ein ganz anderer, ein literarischer Zugang zu dieser Fragestellung.

Volker Kutscher, geboren 1962 in Lindlar und aufgewachsen in Wipperfürth, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte in Wuppertal und Köln zunächst als Tageszeitungsredakteur bei der Kölnischen Rundschau, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln.
Mit dem Roman »Der nasse Fisch«, dem Auftakt seiner Krimiserie um Kommissar Rath im Berlin der Dreißigerjahre, gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller, dem bisher fünf weitere folgten.
Im November erscheint mit »Marlow« der siebte Band der Reihe, die bislang in 18 Sprachen übersetzt wurde. Auf Grundlage der Rath-Romane dreht Tom Tykwer die Fernsehserie »Babylon Berlin«, deren erste Staffel im Oktober in der ARD ausgestrahlt wird. Diese Serie erhielt soeben den renommierten Grimme-Preis.

Dr. Werner Jung, geb. 1954 in Köln, Studium der Geschichte, Germanistik und Psychologie an der Universität zu Köln, Promotion in Neuerer Geschichte mit einer Arbeit zum Thema „August Bebel – deutscher Patriot und internationaler Sozialist“. Volontariat bei der Deutschen Welle. Seit 1986 als Wissenschaftler beim NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln beschäftigt, zunächst als stellvertretender Direktor, seit 2002 als Direktor. Verfasser mehrerer Bücher über Köln und zum Nationalsozialismus. Unter seinem Direktorat hat es schon bisher bemerkenswerte Ausstellungen und Fachveranstaltungen im Kölner NS-Dokumentationszentrum gegeben.“

 

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